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Aufruf

Museum Frauenkultur Regional International in Fürth-Burgfarrnbach

Frauen sichtbar machen, forschen zu Frauen und ihren Alltag weltweit, Ergebnisse veröffentlichen in vielfältiger Form, dazu Frauen vernetzen und ins Gespräch bringen, all das hat sich der Nürnberger multi-nationale/multi-kulturelle Verein Frauen in der Einen Welt seit 1989 zur Aufgabe gemacht.

2006 gründete er im ehemaligen Marstall des Schlosses Burgfarrnbach (Fürth) das Museum Frauenkultur Regional International. Trotz seiner Renovierungsbedürftigkeit ein ansprechender und gern genutzter Raum für die vielen Ausstellungen, die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen, für Begegnungen, Gespräche und Feste.

2022 wurde der denkmalgeschützte Marstall verkauft. Das Museum muss Ende 2022 seine Pforten schließen. Die Frauen des Vereins müssen neue Orte für Museum und Lager finden. Extrem schwierig!

Darum veröffentlicht der Verein folgende Bitte:
„Wir wenden uns deshalb mit einem Aufruf an Künstlerinnen und alle Kunstschaffenden und kreativen Menschen, uns mit anregenden und aufregenden Postern dabei zu unterstützen, weiterhin den Erhalt des Museums zu gewährleisten.“
Einsendeschluss: 28. Februar 2022
Näheres und Details unter: www.frauenindereinenwelt.de

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Biografien Mittelfranken

Liesl Kießling

1893 – 1978

Liesl-Kießling-Straße

Sie startete ihr Berufsleben mit einer kaufmännischen Lehre und arbeitete danach als Kaufmännische Angestellte.

Zu Beginn des 1. WK machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester.

Später war sie Mitglied des Vorstands des Kreisverbands Fürth des BRK.
Große Achtung erwarb sie sich mit ihrem großen Engagement für Kriegsspätheimkehrer, was ihr den Ehrennamen „Heimkehrermutti“ einbrachte.

1962 bekam sie als erste Frau die Goldene Bürgermedaille der Stadt Fürth

2001 wurde eine Straße in der Fürther Südstadt nach ihr benannt

weitere Ehrungen:
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
– Ehrenbürgerwürde des Marktes Vestenbergsgreuth