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Aufruf

Museum Frauenkultur Regional International in Fürth-Burgfarrnbach

Frauen sichtbar machen, forschen zu Frauen und ihren Alltag weltweit, Ergebnisse veröffentlichen in vielfältiger Form, dazu Frauen vernetzen und ins Gespräch bringen, all das hat sich der Nürnberger multi-nationale/multi-kulturelle Verein Frauen in der Einen Welt seit 1989 zur Aufgabe gemacht.

2006 gründete er im ehemaligen Marstall des Schlosses Burgfarrnbach (Fürth) das Museum Frauenkultur Regional International. Trotz seiner Renovierungsbedürftigkeit ein ansprechender und gern genutzter Raum für die vielen Ausstellungen, die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen, für Begegnungen, Gespräche und Feste.

2022 wurde der denkmalgeschützte Marstall verkauft. Das Museum muss Ende 2022 seine Pforten schließen. Die Frauen des Vereins müssen neue Orte für Museum und Lager finden. Extrem schwierig!

Darum veröffentlicht der Verein folgende Bitte:
„Wir wenden uns deshalb mit einem Aufruf an Künstlerinnen und alle Kunstschaffenden und kreativen Menschen, uns mit anregenden und aufregenden Postern dabei zu unterstützen, weiterhin den Erhalt des Museums zu gewährleisten.“
Einsendeschluss: 28. Februar 2022
Näheres und Details unter: www.frauenindereinenwelt.de

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„die Marcharedd“

Das Knoblauchsland, nördlich von Nürnberg, ist eines der größten zusammenhängenden Gemüseanbaugebiete seiner Art in Deutschland. Margarethe Engelhardt (ca. 1935 – 2001), hatte dort ihren Hof. Bei Wind und Wetter verkaufte sie von 1948 bis 1997 durchgängig auf dem Nürnberger Hauptmarkt die Erzeugnisse ihres Hofes.

Sie war „eine Institution“ und bei allen Kunden nur bekannt als „die Marcharedd„. Ihre Standardbegrüßung „Was braung mern heit?“ („Was brauchen wir heute?“) war legendär.

Sie blickt auch heute noch durchgängig und ungehindert auf „ihren“ Hauptmarkt“: Zur Erinnerung an sie gestaltete die Künstlerin Barbara Kastl-Salaris 2001 eine Bronzebüste, die an der Südostecke des Hauptmarktes angebracht ist.

Foto: Dank dir, Anaïs!