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Biografien

Amalie Nathan

1849 – 1906

Eingang Nathanstift, Fürth/Bay.

Auch Alfred Nathan gehört zu den Söhnen, der einige seiner Stiftungen auf Initiative und auch zu Ehren seiner Mutter errichtete.

Zwei Beispiele:
a) Das Nathanstift als „ein Wöchnerinnen- und Säuglingsheim“(1907). Die Stiftung sollte zum Gedenken an seine Eltern „Sigmund und Amalie Nathan Stiftung“ heißen. Bis heute sind alle „echten“ Fürther*innen im Nathanstift geboren.

Seit 1967 ist in diesem Gebäude das Helene-Lange-Gymnasium beheimatet. Die Stiftung/der Name ging danach erst auf die „Abteilung Geburtshilfe“ der Frauenklinik Fürth über, und ab 2010 auf die ganze Frauenklinik..

b) Der König-Ludwig-II.-Brunnen an der Königstraße (1908). Seine Mutter hatte als zufällig am Wegrand stehendes Mädchen dem König den Weg zum Rathaus gewiesen. Dieser war zwar an diesem Tag erwartet worden, aber erst wesentlich später, so dass kein Empfangskomitee bereit stand. Eine Erinnerung, die sie später gerne immer wieder erzählte.

Übrigens: Sie selbst gründete 1889 die „Sigmund und Amalie Nathan’sche Stiftung“, deren Erträge an bedürftige Familien und Witwen verteilt werden sollten.

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