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Biografien

Bella Rosenkranz

1921 – 2017

1938 in Fürth als angeblich jüdische Polin nach Polen deportiert. Weiter führt sie ihr Weg in die Sowjetunion. Sie überlebt mit viel Überlebenswillen, der Bereitschaft, jede sich bietende Gelegenheit beim Schopf zu packen und Neues zu lernen, Glück – und gelegentlich hilfsbereiten Menschen. Sie überlebt unmenschliche Behandlungen und Transporte, Schwerstarbeit Gulag, Gefängnisaufenthalte, … 1961 kann sie mit Hilfe des Roten Kreuzes nach Fürth zurückkehren .
Sie schrieb ihre Autobiographie „Bella – Odyssee einer Fürtherin in der Sowjetunion“. Sie engagierte sich in der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, half zugewanderten Juden beim Einleben in Deutschland, trat mit russischen und jüdischen Liedern auf, …

Mehr zu ihrer Biografie (hier) unter:
Margarete Buber-Neumann: Die Geschichte der Bella Rosenkranz (pdf)

2011 bekam sie den Ehrenbrief der Stadt Fürth.
Nach dem Bekanntwerden der Rolle des ehemals Fürther Archivdirektors Dr. A. Schwammberger während der NS-Zeit, speziell in Polen, beschloss der Fürther Stadtrat 2017, die nach ihm benannte Straße umzubenennen.
Seit 2018 heißt die Straße nun: Bella-Rosenkranz-Straße.

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